VERSICHERUNGSLEXIKON

Fachbegriffe verstehen. Besser entscheiden.

45 zentrale Begriffe aus neun Versicherungssparten – mit direkter Definition, praktischer Einordnung, Beispiel und konkreten Prüfpunkten.

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Was bedeutet eigentlich …?

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45 Begriffe gefunden
Privathaftpflicht

Ausfalldeckung

Die Ausfalldeckung kann einspringen, wenn Ihnen jemand einen versicherten Haftpflichtschaden zufügt, die verantwortliche Person aber nicht zahlen kann.

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Privathaftpflicht

Deckungssumme

Die Deckungssumme ist der vertraglich vereinbarte Höchstbetrag, bis zu dem der Versicherer für gedeckte Haftpflichtansprüche leistet.

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Privathaftpflicht

Deliktunfähige Kinder

Deliktunfähigkeit beschreibt Fälle, in denen ein Kind nach den gesetzlichen Regeln für einen verursachten Schaden nicht selbst haftet.

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Privathaftpflicht

Gefälligkeitsschaden

Ein Gefälligkeitsschaden entsteht bei einer freiwilligen Hilfeleistung, etwa bei einem Umzug oder beim Hüten fremder Gegenstände.

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Privathaftpflicht

Schlüsselverlust

Schlüsselverlust kann Kosten für Ersatzschlüssel, Schließanlagen und vorübergehende Sicherungsmaßnahmen auslösen.

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Kfz-Versicherung

eVB-Nummer

Die elektronische Versicherungsbestätigung, kurz eVB, weist gegenüber der Zulassungsstelle vorläufigen Kfz-Haftpflichtschutz nach.

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Kfz-Versicherung

Schadenfreiheitsklasse

Die Schadenfreiheitsklasse bildet schadenfreie Versicherungsjahre ab und beeinflusst den Beitrag in Kfz-Haftpflicht und Vollkasko.

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Kfz-Versicherung

Typklasse

Die Typklasse ordnet Fahrzeugmodelle anhand ihrer Schaden- und Reparaturstatistik für die Beitragsberechnung ein.

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Kfz-Versicherung

Regionalklasse

Die Regionalklasse bildet die Schadenbilanz des Zulassungsbezirks ab und fließt in die Kfz-Beitragsberechnung ein.

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Kfz-Versicherung

Werkstattbindung

Bei einer Werkstattbindung werden versicherte Kaskoschäden in der Regel über eine Partnerwerkstatt des Versicherers repariert.

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Hausratversicherung

Außenversicherung

Die Außenversicherung kann Hausrat vorübergehend außerhalb der versicherten Wohnung gegen vereinbarte Gefahren schützen.

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Hausratversicherung

Unterversicherungsverzicht

Beim Unterversicherungsverzicht verzichtet der Versicherer unter festgelegten Voraussetzungen auf eine Kürzung wegen zu niedriger Versicherungssumme.

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Hausratversicherung

Wertsachen

Wertsachen sind besonders definierte Gegenstände, für die Hausrattarife häufig eigene Entschädigungsgrenzen und Aufbewahrungsvorgaben vorsehen.

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Hausratversicherung

Fahrraddiebstahl

Fahrraddiebstahl kann über die Hausratversicherung eingeschlossen sein, wenn Sicherungs-, Orts- und Zeitvorgaben erfüllt sind.

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Hausratversicherung

Elementarschaden im Hausrat

Elementarschutz erweitert eine Hausratversicherung um vertraglich benannte Naturgefahren wie Überschwemmung oder Rückstau.

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Rechtsschutzversicherung

Deckungszusage

Mit einer Deckungszusage bestätigt der Rechtsschutzversicherer die Kostenübernahme für einen konkret beschriebenen Rechtsschutzfall im vereinbarten Umfang.

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Rechtsschutzversicherung

Wartezeit im Rechtsschutz

Die Wartezeit ist der Zeitraum nach Vertragsbeginn, in dem für bestimmte Rechtsschutzbereiche noch kein Schutz besteht.

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Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzfall

Der Rechtsschutzfall ist das Ereignis, an das die Bedingungen den Eintritt des Versicherungsschutzes zeitlich anknüpfen.

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Rechtsschutzversicherung

Mediation

Mediation ist ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren, bei dem eine neutrale Person die Parteien bei einer eigenständigen Konfliktlösung unterstützt.

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Rechtsschutzversicherung

Stichentscheid

Der Stichentscheid ist ein vertraglich geregeltes Verfahren, wenn Versicherer und anwaltliche Vertretung die Erfolgsaussichten eines Falls unterschiedlich bewerten.

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Wohngebäudeversicherung

Gleitender Neuwert

Der gleitende Neuwert soll die Versicherungssumme eines Wohngebäudes an die Entwicklung von Baupreisen und Löhnen anpassen.

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Wohngebäudeversicherung

Wert 1914

Der Wert 1914 ist eine historische Rechengröße, mit der Gebäudeversicherungen den heutigen Neubauwert über einen Anpassungsfaktor ableiten können.

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Wohngebäudeversicherung

Leitungswasserschaden

Ein Leitungswasserschaden ist ein nach den Bedingungen definierter Schaden durch bestimmungswidrig austretendes Wasser aus versicherten Leitungen oder Einrichtungen.

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Wohngebäudeversicherung

Elementarschaden am Gebäude

Elementarschutz für Gebäude umfasst die im Vertrag benannten Naturgefahren, häufig etwa Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch oder Schneedruck.

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Wohngebäudeversicherung

Nutzungsänderung

Eine Nutzungsänderung liegt vor, wenn ein Gebäude anders als bisher verwendet wird und sich dadurch das versicherte Risiko verändern kann.

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Tierhalterhaftpflicht

Tierhalterhaftung

Tierhalterhaftung beschreibt die gesetzliche Verantwortung des Halters für Schäden, die durch sein Tier verursacht werden.

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Tierhalterhaftpflicht

Fremdhüterrisiko

Das Fremdhüterrisiko betrifft Schäden, während eine andere Person das versicherte Tier vorübergehend betreut oder führt.

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Tierhalterhaftpflicht

Mietsachschäden durch Tiere

Mietsachschäden durch Tiere sind Schäden an gemieteten Räumen oder Gegenständen, die das versicherte Tier verursacht.

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Tierhalterhaftpflicht

Welpenschutz

Welpenschutz kann den Nachwuchs eines versicherten Tieres für einen begrenzten Zeitraum ohne eigenen Vertrag mitversichern.

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Tierhalterhaftpflicht

Ungewollter Deckakt

Der ungewollte Deckakt bezeichnet eine unbeabsichtigte Paarung, aus der Haftungs- oder Kostenfragen entstehen können.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Abstrakte Verweisung

Eine abstrakte Verweisung erlaubt dem Versicherer unter tariflichen Voraussetzungen, auf einen anderen zumutbaren Beruf zu verweisen, den die versicherte Person theoretisch ausüben könnte.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Konkrete Verweisung

Bei der konkreten Verweisung wird geprüft, ob die versicherte Person tatsächlich eine andere Tätigkeit ausübt, die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Prognosezeitraum

Der Prognosezeitraum beschreibt, wie lange die berufliche Einschränkung voraussichtlich bestehen muss, damit die tarifliche Berufsunfähigkeit erfüllt sein kann.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Nachversicherungsgarantie

Eine Nachversicherungsgarantie ermöglicht unter festgelegten Bedingungen eine Erhöhung der versicherten BU-Rente ohne erneute vollständige Gesundheitsprüfung.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Leistungsdynamik

Die Leistungsdynamik erhöht eine laufende Berufsunfähigkeitsrente jährlich um den vereinbarten Prozentsatz.

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Lebensversicherung

Bezugsrecht

Das Bezugsrecht bestimmt, wer die Versicherungsleistung aus einer Lebensversicherung erhalten soll.

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Lebensversicherung

Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung zahlt die vereinbarte Summe, wenn die versicherte Person während der Vertragsdauer stirbt.

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Lebensversicherung

Rückkaufswert

Der Rückkaufswert ist der nach Vertrag und gesetzlichen Vorgaben berechnete Betrag, der bei vorzeitiger Beendigung bestimmter Lebensversicherungen ausgezahlt werden kann.

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Lebensversicherung

Überschussbeteiligung

Die Überschussbeteiligung ist der vertraglich und gesetzlich geregelte Anteil an erwirtschafteten Überschüssen, der einem Lebensversicherungsvertrag zugeordnet werden kann.

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Lebensversicherung

Gesundheitsprüfung in der Lebensversicherung

Bei der Gesundheitsprüfung beantwortet die versicherte Person die vom Versicherer gestellten Gesundheitsfragen für die Risikobewertung.

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Private Krankenversicherung

Alterungsrückstellungen

Alterungsrückstellungen sind kalkulatorische Rücklagen in der privaten Krankenversicherung, die einen Teil der altersbedingt steigenden Krankheitskosten ausgleichen sollen.

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Private Krankenversicherung

Selbstbehalt in der PKV

Der Selbstbehalt ist der vertraglich festgelegte Anteil bestimmter Krankheitskosten, den die versicherte Person selbst trägt.

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Private Krankenversicherung

GOÄ

Die Gebührenordnung für Ärzte, kurz GOÄ, bildet die Abrechnungsgrundlage für privatärztliche Leistungen in Deutschland.

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Private Krankenversicherung

Hilfsmittelkatalog

Der Hilfsmittelkatalog beschreibt, welche medizinischen Hilfsmittel ein privater Krankenversicherungstarif unter welchen Voraussetzungen erstatten kann.

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Private Krankenversicherung

Tarifwechselrecht in der PKV

Das Tarifwechselrecht ermöglicht Versicherten unter gesetzlichen Voraussetzungen den Wechsel in andere Tarife desselben privaten Krankenversicherers.

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DefinitionDie Antwort in einem Absatz
EinordnungWarum der Begriff wichtig ist
BeispielWie er praktisch wirkt
PrüfpunkteWas im Vertrag zählt